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Planung der Saugrohranlage.
Die Saugrohrleitungen sollten so zum Saugmotor gezogen werden, daß kurzmöglichste Wege, direkt und mit wenig
Richtungsänderungen, entstehen. Wichtig :
- Die Saugleistung hängt zu einem guten Teil von einer direkten Leistungsführung ab ! So entspricht
z.B. die Leistungsminderung im Rohrsystem durch den Einbau eines 90° Bogens in etwa der einer 5 Meter geraden Rohrleitung.
- Die Saugrohranlage besteht
bei Zentralstaubsaugern ausschließlich aus Rohrmaterial mit 50,8 mm Durchmesser.
- Die Falleitung wird möglichst an einem zentralen Punkt im Gebäude angelegt.
- Die Rohrleitungen müssen in der Planung so angelegt sein, daß sie horizontal oder abwärts laufen.
Längere Streckenabschnitte sind möglichst zu vermeiden.
Problematisch :
- Anschlüsse mit Gummidichtungen bzw. O-Ringen
- Steckanschlüsse
- verschweißte Kunststoffrohre
Wichtig :
Die verwendung der angeführten Anschlüsse kann zu nachfolgenden Problemen führen.
- Verminderung der Luftfließgeschwindigkeit durch Stufe bzw. Schweißnaht an der Rohrinnenwand.
- Rauschen durch Stufe an der Rohrinnenwand bzw. eventuell
Verstopfung durch Stufe bzw. Schweißnähte an der Rohrinnenwand.
- Eventuelles Rauschen durch Lufteinbrüche in die Rohranlage und
Unterdruckverluste aufgrund nachlassender Dichtungsfähigkeit der Gummidichtungen bzw. O-Ringe.
Die Saugrohrleitungen können wahlweise im Fußboden und / oder unter der
Decke und in / oder auf Wänden verlaufen.
Wichtig :
- Rohre in der Bodenplatte sollten isoliert und auf Abstandshaltern
verlegt werden. Daneben ist ein Leerrohr für das Niedervoltkabel zu verlegen.

- Vorstehendes gilt auch bei Estrich. Achten Sie darauf, aß die Mindeststärke des Estrichs über dem
Rohr mindestens 3,5 - 4 cm betragen sollte.
- Bei Fußbodenheizung empfiehlt sich die Verlegung der Saugrohre entlang
der Außenwände. Auch hier sollte die Mindeststärke über dem Estrich mindestens 3,5 - 4 cm betragen.
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